Dienstag, 9. Februar 2016

Epoche 2 in Oeynhausen 2016

Nachdem in den letzten Wochen viele andere Projekte anstanden war am Wochenende endlich mal wieder ein Fremotreffen, an dem ich mit Ondrup teilnehmen konnte. Beim Portatreffen in Bad Oeynhausen gab es wie im Vorjahr neben dem Epoche III/IV ein Epoche II Arrangement. Wieder konnten wir zusammen mit Vereinsmitgliedern aus Hamburg, Hannover, Berlin, Leipzig, Osnabrück, Münsterland und Ruhrgebiet mit schönen alten Zügen spielen.


Typisch Oeynhausen: Ondrup steht wie im Vorjahr direkt vor dem hochgeklappten Handballtor.

Wieder war als Vorbildzeitraum das Jahr 1928 ausgerufen. Dafür habe ich zwar keine Eisenbahnfahrzeuge, konnte aber doch Ondrup mit einigen Pferden, Fuhrwerken und alten Pkw dekorieren.


Altere Förderbänder und mit 1 PS Einsitzern angereiste Schaulustige.

Herausragend waren mal wieder die vorhandenen Triebfahrzeuge: Länderbahnloks aus Preußen, Würthemberg, Bayern und Sachsen und erste Dieseltriebwagen waren vertreten, teilweise in alter Farbgebund, teilweise schon in schwarz. Dazu Wagenbauarten von Länderbahnen und erste Reichsbahntypen.


Eine BR91 rangiert in Ondrup mit einem Nahgüterzug.

Das Arrangement hatte eine Gesamtlänge von ca. 80m. Neben den beiden Schattenbahnhöfen Schikagow und Schelfsburg (vertreten durch Meinerzhagen) gab es sechs Betriebsstellen. Bülthausen, Pappelau und Ondrup waren die Bahnhöfe. Die durch Schlüsseltechnik gesicherten Anschlüsse Sägewerk Fisch, WiMeBa und Hasselbeck boten vielfältige Spielmöglichkeiten für die Personale der Züge. Der Fahrplan lief von 21:00 bis 7:00 Uhr, also nachts. So konnte sich der Fahrplaner auf das Gütergeschäft konzentrieren, Personenzüge waren selten. Es gab lediglich einen Triebwagen, Personenzug und beschleunigten Personenzug je Richtung.


Ein weiterer Nahgüterzug hat seine Rangiertätigkeit in Ondrup bereits abgeschlossen und wartet auf die Ausfahrt nach Bülthausen.

Betrieblicher Mittelpunkt war Bülthausen. Neben der Zustellung von Frachten zu den Ladestellen wurden hier auch die in den Schattenbahnhöfen zusammengestellten Nahgüterzüge umgebildet. Da keine Ortslok vorhanden war mussten diese Aufgaben von einer der fünf Zugmannschaften erfüllt werden.


In Bülthausen tauschen zwei Nahgüterzüge gerade Wagen aus, während in Gleis 1 der Triebwagen kreuzt.

Die Bahnhöfe Pappelau und Ondrup waren im Wesentlichen Empfänger von Frachten. Bei Bedarf wurden jedoch auch hier zwischen den kreuzenden Nahgüterzügen Frachten ausgetauscht. Neben einem Stückgutzug wurden die Bahnhöfe täglich von einem Nahgüterzug beliefert und leere bzw. neu beladene Wagen von einem Nahgüterzug je Richtung abgeholt.


Der Bahnhof Pappelau befindet sich noch im Aufbau, ist für den Betrieb aber schon weitgehend fertiggestellt.

Die Anschlussstellen Sägewerk Fisch und Hasselbeck (mit Haltepunkt) wurden zwei mal täglich von Nahgüterzügen angefahren. Während der Bedienung wurden die Strecken gesperrt.


Hasselbeck lag an der Strecken zwischen Schikagow und Ondrup.

Das Sägewerk Fisch erhielt einmal täglich Stammholzlieferungen, die Leerwagen wurden durch den abendlichen Zug abgezogen. Zum Einsatz kamen auch Drehschemelwagen, welche nur durch die Fracht untereinander verbunden waren.


Das Sägewerk Fisch an der Strecke zwischen Ondrup und Bülthausen.

Im Gegensatz zu den anderen Anschlüssen kann man sich in der WiMeBa einschließen, so dass der Betrieb auf dem Streckengleis während der Rangiertätigkeit weiter laufen kann. Neben der namensgebenden Bäckerei Willy Meyer Backwaren befindet sich dort ein Werk für Betonteile.


Innerhalb der Anschlussstelle WiMeBa rangiert eine BR54.

Der Fahrplan war gut gestaltet und die gestellten Betriebsstellen und Technik sehr zuverlässig. So konnten wir zusammen sieben Fahrpläne durchspielen. Am Ende hätte es ruhig noch etwas länger dauern können.

Auf das Epoche III/IV Arramgement gehe ich nicht näher ein, dafür habe ich mich zu wenig damit beschäftigt. In meiner Treffengalerie mit vielen weiteren Fotos unseres Arrangements finden sich aber trotzdem auch Bilder davon.

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