Samstag, 13. September 2014

2. Modellbaumesse in Velen-Ramsdorf

Der Modelleisenbahnclub Dülmen hat an der "Zweiten Velener Modellbaumesse" teilgenommen. Neben dem Bahnhof Dülmen und dem in den letzten 2 Jahren neu gebauten Bahnhof Merfeld wurde auch der Bahnhof Ondrup präsentiert. Die über 50 m lange Anlage kam bei den Zuschauern gut an.

Leider war die Veranstaltung dieses mal nicht ein so großer Erfolg wie vor 2 Jahren. Die Grenze von 1000 Besuchern konnte nicht gesprengt werden.

Die Thesingbachhalle zeigte sich dieses mal deutlich aufgeräumter. Die Gäste wurden direkt am Eingang von der Anlage der MEC Dülmen empfangen.


Der Fahrplan machte viel Spass und die zunehmende Nutzung von Loks mit Sound war für die Zuschauer ein zusätzliches Unterhaltungselement.


Ein Akkutriebwagen beschleunigt aus dem Bahnhof Ondrup heraus in Richtung Dülmen.


Die Quadratschädel sind los. Ein 634 in o/b am Bahnsteig von Ondrup.


In Dülmen trafen sich eine Heulboje und ein VT24. Die Fahrpläne wurden annähernd Epochenrein gefahren.


Blick von der Dülmener Waage auf das Gleisfeld. Dülmen war der Dreh- und Angelpunkt des Güterverkehrs. Von hier aus verkehrten die Ngs und Übergaben für Merfeld und Ondrup.


In Dülmen hat sich auch wieder etwas getan. Die Erweiterung an der Ausfahrt in Richtung Ondrup stellt ein Feld und den Bahnübergang Reckmann dar.


Merfeld wurde fast fertig gestaltet präsentiert. Eine BR24 steht am Bahnsteig in Richtung Dülmen. Langsam füllt sich auch der Schrottplatz.


Die bekannten Streckenmodule des MEC Dülmen waren auch wieder dabei. Hier überquert der 634 die Brücke über die Baustelle der A43.


Die 21 der WLE beförderte einen Gag der Quarzwerke Haltern.

Wer Lust auf noch mehr Bilder von unserer Anlage hat kann sich die gemeinsame Galerie von Thomas Woditsch und mir anschauen: Galerie Velen 2014

Das war Velen 2014. Eine sehr angenehme Veranstaltung. Wir kommen gern wieder.

Sonntag, 18. Mai 2014

Die Bahnsteiguhr

Jetzt ist es also passiert. Nachdem ich den Ondrup Blog über Jahre mit Neuigkeiten versorgen konnte, sind mir im letzten Herbst die Themen ausgegangen. Aber ich hatte gute Gründe, denn mit Merfeld wurde für den Modelleisenbahnclub Dülmen, der jetzt in Empfangsgebäude und Stellwerk des Bahnhofs Buldern residiert, endlich auch ein eigener Bahnhof für den MEC mit Vorbild an der Westmünsterlandbahn nachgebaut.

Dabei hing doch in Ondrup seit dem letzten Post ein Thema im Raum. Auf Drehscheibe Online hatte haltepunkt ein weiteres Foto aus der Serie vom letzten Betriebstag veröffentlicht, auf dem am Bildrand tatsächlich noch eine Bahnhofsuhr zu finden war.


Auch auf Drehscheibe Online zu sehen: Den letzten Zug in Ondrup nebst Bahnsteiguhr erwischte Clemens am 29.05.1983 in Form von 624 622.

Bevor das blind nachgebaut wurde habe ich überprüft, ob die Uhr auch im Luftbild von 1961 auftaucht. Und sie tut es!


Der Pfeil zeigt den Schatten, der aufgrund der Lage genau der Uhr auf Haltepunkts Foto entspricht, nur eben 22 Jahre früher.

Also ging es jetzt (wirklich erst heute!) an den Nachbau. Die Marktanalyse hinsichtlich Produkten von der Stange brachte keine befriedigenden Ergebnisse. Weder die simplen Ausführungen noch die Luxusvarianten mit Uhrwerk von Brawa und Viessmann geben das Vorbild für mich befriedigend wieder. Charakteristisch finde ich vor allem den Mast. Achteckig ohne irgendwelche Aufweitungen. Sehr praktisch war, dass am Bahnsteig in Buldern noch ein solcher Mast, seiner Uhr beraubt, herum steht. Die Stärke des Mastes beträgt ca. 20 cm. Die Uhr hängt auf ca. 3,5 m Höhe.

Grundlage für den Mast ist ein 2 mm dickes Messingrohr. Mit einer gut gepolsterten Zwinge auf den Tischgespannt kann man dieses unter Verwendung einer flachen Feile mit acht Kanten versehen. Die Höhe des Modellmastes muss ca. 4 cm betragen.


Fest eingespannt bringt man das 2 mm Messingrohr mit der Feile in Form. Daneben liegt bereits die verwendete Uhr aus Faller-Produktion.

Die Dimensionen des Uhrgehäuses ließen mich an die simple Faller-Uhr denken, die schon beim Empfangsgebäude auf meiner Platte vorhanden war. Mit etwas Nachbearbeitung, vor allem Entgratung, geht sie schon in Ordnung.

Fertig gefeilt und bereits mit Mollak grundiert wurde der Mast.

Google fand auch schnell das passende Ziffernblatt. Bei der Farbgebung der Uhr wollte ich mich nicht von der Erinnerung an meine Kindheit verleiten lassen. Damals waren die Uhrgehäuse erst Bordeauxrot, später dann hellblau. Die Sichtung einiger Literatur mit Farbaufnahmen der 60er-Jahre brachte die Erkenntnis: Dunkelgrau war die Grundfarbe der Gehäuse.

Mit einem Durchmesser von 6,5 mm ausgedruckt und von Hand ausgeschnitten liegen die Ziffernblätter für den Einbau neben dem noch nicht lackierten Gehäuse bereit.

Der Mast bekommt mit der Rundfeile noch die passende Rundung zur Aufnahme der Uhr verpasst. Dann wird er in Betongrau lackiert und vom Rohr mit genug Reserve zum Eingraben abgeschnitten.

Fertig lackiert und zusammengesetzt liegt die Uhr bereit. Vor allem bei Lichteinfall fällt die Vorbildgetreue Form auf.

Bei der Montage ist zu beachten, dass die Ziffernblätter genau gegenüberliegend in der korrekten Stellung aufgeklebt werden. Das klaptt am besten, wenn man sich vorher den Punkt, an dem der Mast angesetzt wird, zur Orientierung markiert. Nach der Montage auf dem Mast wurde die fertige Uhr auch endlich auf dem Bahnsteig aufgestellt.

Die frisch aufgestellte Uhr hält ab jetzt die wartenden Fahrgäste über die aktuelle Uhrzeit informiert.

Was fehlt noch? Die korrekte Verglasung. Ich habe leider meinen Locheisensatz nicht gefunden, wobei ich bezweifle dort ein 6,5 mm Eisen zu finden. Der Bürolocher macht leider nur 5,5 mm. Noch ist die Uhr nur gesteckt, die Folien lassen sich also nachrüsten sobald ich die Folien Verglasung in ansprechender Qualität herstellen kann.

In ein paar Tagen ist schon wieder Aufbruch zum Fremotreffen, dieses mal geht es wieder ins Fremodrom nach Cloppenburg. Ob die Uhr wohl dort jemandem auffallen wird?

Wir sehen uns!

Montag, 16. September 2013

Quadratschädel in Ondrup

Nach und nach haben sich einige Bilder angesammelt, die allesamt am Bahnübergang bei km 37,9 aufgenommen wurden. Eine Zeitreise durch 20 Jahre, und alle Aufnahmen haben eines gemeinsam: Die Triebwagen der BR 624/634.

Mehr als 30 Jahre waren diese zwar vom Design her nicht überzeugenden, technisch und komfortmäßig aber absolut erhabenen Fahrzeuge im Münsterland im Einsatz. Auch auf der Westmünsterlandbahn waren sie die Stütze des Verkehrs, zuerst nur als E-Züge, später heruntergestuft als Regionalbahnen.

Unterstützt wurden sie oft von lokbespannten Zügen gezogen von der BR 212. Vielleicht finden sich davon auch noch ein paar Fotos bei aufmerksamen Lesern.

Und heute sind es Talente BR 643. Bis 2011 betrieben von der Prignitzer Eisenbahn, seit Dezember 2011 von fast baugleichen Fahrzeugen der DB-Regio.

Jetzt aber genug der langen Rede, schnell zurück zu den Quadratschädeln:


Am 07.07.1982 nahm Ralf Händeler den 624 668 abfahrbereit am Bahnsteig in Richtung Dortmund auf.



Auch auf Drehscheibe Online zu sehen: Den letzten Zug in Ondrup nebst Bahnsteiguhr erwischte Clemens am 29.05.1983 in Form von 624 622.



Ein Scan aus den Bahn-Regional Münsterland-Tips Sommer 1989: Einen 624er nahm Andreas Evels wahrscheinlich im April 1989 im morgendlichen Dunst von Ondrup auf.



Die Lüdinghauser Zeitung berichtete am 17.08.1991 vom nunmehr zur Blockstelle degradierten Ondruper Stellwerk, und blickt dem Stellwerker bei der Durchfahrt eines 624 über die Schulter.



Ebenfalls auf Drehscheibe Online zu sehen: Hubertus nahm wahrscheinlich 1999 oder 2000 den 634 603 auf, der in ca. 6 min Dülmen erreichen wird.



Auch 2003 waren sie noch im Einsatz, der 624er, und auch die Blockstelle Ondrup bestand noch. Bähnlefahrer Michael schickte mir aus den Südschwarzwald diese Aufnahme von 624 636.

Vielen vielen Dank an alle Fotografen für die Erlaubnis die Bilder hier zeigen zu dürfen.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Neubau in Ondrup

An der Stelle, an der bis 2006 noch die Blockstelle als Rest des Empfangsgebäudes von Ondrup stand, befindet sich heute ein Rastplatz für Radfahrer und Wanderer, direkt gegenüber des Cafe Mare, der ehemaligen Bahnhofsgaststätte.

Der Ortsansässige Tischlermeister und Künstler Sascha Unger hat an diesem Rastplatz, an dem einige Bänke stehen, nun einen Schaukasten mit sehr aufwändiger Gestaltung und einem noch aufwändigeren Dach in Form eines Lindenblattes errichtet. Der Schaukasten dient zu Werbezwecken, in der Gestaltung tauchen typische Ondruper Motive auf. Ich hoffe ich kann den Schaukasten demnächst auch zu einem kleinen Teil mitnutzen, um direkt vor Ort etwas über die Ondrup Bahnhofsgeschichte zu zeigen.


Am 13.07.2013 fährt die Regionalbahn nach Dortmund am Lindenblatt-Schaukasten mit der Anschrift "Hbf Ondrup (Westf.)" vorbei.


Von der Seite sieht man die Dachkonstruktion ebenfalls sehr schön.


Nutztiere, Nutzfahrzeuge, Pinguine und die Bahn: Sehr aufwändig ist die Verzierung über dem Schaukasten.

Samstag, 29. Juni 2013

Fremotreffen Oberkassel 2013

Einmal mehr habe ich mit Ondrup an einem Fremotreffen teilgenommen. Dieses mal ging es nicht, wie sonst, noch Norden, sondern nach Bonn-Oberkassel, direkt an den Rhein. 4 Tage lang wurde ein Arrangement betrieben, 7 Fahrpläne wurden durchgespielt.


Die Jupp-Gassen-Halle in Oberkassel am Rhein. Ondrup befindet sich hinter der Zeche vor der Ausgangstür.

Ondrup war erster halt nach dem Schattenbahnhof "Wendeburg".


Dieses mal befand sich eine Brücke zum kaschieren eines nicht passenden Modulübergangs direkt vor Ondrup. Nicht schön, aber nicht anders möglich. Dafür war Platz für meinen Borgward-Transporter.


Der neue Mastenwald an der Ladestraße.

Dreh und Angelpunkt des Arrangements war der Bahnhof Hoffnungsthal. Von dort gab es eine Zweigbahn zum Hafen, betrieben im Zugleitbetrieb.


Die Leergarnitur zur Zeche unser Otto verlässt Hoffnungsthal, muss aber wegen überlege noch auf die Schiebelok warten.


Die abzweigende Strecke endete in Willemshaven.

Auch die "Zeche unser Otto" war wieder mit dabei und versorgte die anschließenden Bahnhöfe mit Brennstoff.


Auf Fremotreffen mittlerweile ein bekannte Anblick: Die Siluette der Zeche unser Otto.


Die Übergabe wartet mit einer Ladung Kohle auf die Ausfahrt nach Hoffnungsthal.

Die Triebfahrzeuge stammten in den ersten 2 Tagen aus der Epoche 3b, am Samstag und Sonntag dann aus Epoche 4. Dadurch waren das ganze Wochenende über Dampf- und Dieseltraktion anzutreffen.


Ein TV98 brummte durch Ondrup, ebenso wie...


... eine V100.1 mit einem gemischten Güterzug...


...eine BR23 mit Wendezuggarnitur...


... und, wir sind schließlich auf dem Regionaltreffen Rhein-Ruhr, die Citybahn.


Draußen vor der Halle tobte rund um die Uhr der Güterverkehr über die Strecke am leicht über die Ufer tretenden Rhein.

Soweit mein kleiner Überblick über das Treffen. Mehr Bilder gibt es in der Treffengalerie, die den Betrieb auf dem gesamten Arrangement präsentiert. Viel Spass!

Dienstag, 21. Mai 2013

Masten für Freileitungen

In meinem Blogpost von August 2011 hatte ich über die Laternen auf der Ladestraße berichtet. Neben den Laternen standen aber dort auch noch Freileitungsmasten. Der Strom zur Versorgung der Laternen und der dort vorhandenen Stromanschlüsse wurde vom Empfangsgebäude aus eingespeist und als Freileitung über Holzmasten mit und ohne Laternen geführt.


Auf diesem Bild aus dem Jahr 1976 sieht man links im Bildausschnitt die Freileitungsmasten zur Stromversorgung der Ladestraße.

Der Einfachheit halber habe ich mich auf 2 Kabel beschränkt, eigentlich waren es bis zum vorletzten Mast sogar 5 Leitungen. Um diese im Modell nachzustellen habe ich mir 2 mm Messingrohre im Bastelbedarf besorgt.


Hier ist das Messingrohr bereits mit einer Metallsäge vorgekörnt.

Nach dem Zusägen auf die richtige Länge, Masthöhe wie bei den Laternen 10,5 cm, habe ich die Rohre mit der Metallsäge angekratzt, damit der Bohrer zum erstellen der Löcher für die Isolatoren Halt findet.


0,4 mm Bohrer eingespannt in der Proxon.


Mit ordentlicher Drehzahl werden die höhenversetzten Löcher auf beiden Seiten des Messingrohres gebohrt.

Die Isolatoren habe ich bei Kotol bestellt. Sie stammen von der Firma KLUBA, Bestellnr. KLU-280-H0. Aber auch andere Herstelle habe so etwas im Programm. Die Isolatoren werden mit Sekundenkleber befestigt und anschließend der gesamte Mast mit Grundierung lackiert.


Die Grundierung von Molak (Weinert) haftet an Metall wirklich wie Hulle.

Durch die weiße Grundierung spart man sich die Lackierung der Isolatoren. Die Eisenhalterung habe ich in schwarz gehalten, die Masten in Revell Lederbraun.


Verschiedene Stadien bei der Lackierung der Masten.

Für die Befestigung an den Laternen habe ich die Befestigungen der Isolatoren um 90° umgebogen, um so eine größere Kontaktfläche für das Befestigen mit Sekundenkleber zu erhalten. Aufgrund der Kabelführung innerhalb des Mastes war das Anbohren der Laternen nicht möglich.


Eine jetzt mit Isolatoren versehene Laterne in der Gesamtansicht...


... und im Detail.

Nach dem Setzen der Freileitungsmasten ergibt sich eine optisch interessante Abtrennung von Streckengleisen und Ladestraße, da die Masten im Modell nur einen Abstand von ca. 23 cm haben, im Vorbild waren es gute 35 m. Das führt mal wieder vor Augen, wie sehr das Bahnhofsmodell trotz seiner stattlichen Länge immernoch gekürzt ist.


Der neu entstandene Mastenwald.


Die Sicht von Fahrdienstleiterstellwerk aus, gut zu vergleichen mit dem ersten Foto dieses Blogposts.

Ein Problem dieser vielen Pinne liegt auf der Hand: Beim Rangieren und Kuppeln werden sie etwas behindern. Ich glaube aber der optische Gewinn, vor allem was den Eindruck der Tiefe angeht, macht das wett.

Samstag, 20. April 2013

Beinhalter für Module

Im Fremo gibt es bei einigen generellen Dingen rund um den Bau von Module regelrechte Glaubenskriege. Da ist zum Einen die Farbe der Modulaußenkanten. Neben braun gibt es immernoch grün, und, besonders furchtbar, grau. Ich bleibe auf jeden Fall bei schwarz. Und dann gibt es da noch die Modulbeine.

Neben einigen abenteuerlichen Konstruktionen, als abschreckendes Beispiel sei hier die Kombination von Modulverschraubungen und Beinhalterungen genannt, haben sich die quadratischen Aluprofile in geschweißten Halterungen mit kurzer Flügelschraube durchgesetzt. Technisch ist das ja in Ordnung, die Module lassen sich ohne auf dem Boden herumzukrabbeln auf Höhe bringen. Negativ ist aber der Preis, denn der liegt bei 5,00 - 6,00 EUR. Bei einem ganzen Bahnhof kommt da schnell ein hübsches Sümmchen zusammen.

Beim Modelleisenbahnclub Dülmen hat Oliver schon vor vielen Jahren diverse Holzbeine ausprobiert. Nach vielen vielversprechenden Studien, z.B. 20 x 40 mm und 36 x 36 mm Holzlatten, haben wir Fichten Dachlatten im Format 18 x 36 mm entdeckt, die es in jedem Baumarkt gibt. Sie sind leicht, ausreichend stabil und billig. Zusammen mit einer 8 mm Schlossschraube mit Flügelmutter und Unterlegscheibe kommt man auf einen Preis von ca. 2,00 EUR je Bein. Und sollte mal ein Bein brechen hat jeder Baumarkt der Republik Nachschub parat.

Zunächst muss das Bein auf Länge gebracht werden (am besten schon im Baumarkt, meist werden die Dachlatten in 2700 mm Länge verkauft. Die Beine müssen eine sichere Klemmung ermöglichen und noch ca. 10 mm Reserve für das Aufstellen der Module auf unebenem Grund aufweisen. Die Beine werden gebohrt und mit einem Langloch versehen, um die Höhe oben einstellen zu können.


Ein 60 mm langer Klotz aus wird versetzt (sonst spaltet er sich) vorgebohrt und vorgesenkt.


Ein Modulbein wird als Abstandhalter zwischen den Halterklotz und den nächsten Anschlag, also eine Spante oder eine Stirnplatte, gelegt. Ruhig stramm zusammenschieben, denn die frischen Latten schrumpfen bei trockener Lagerung. Die Schrauben sollten ca. 10 mm länger sein als das Beinmaterial dick ist.


Als Klemmplatte benutzt man 3 mm Hartfaserplatten, ich schneide immer Plättchen von 50 x 70 mm. Sie werden am Besten bündig zur Spante aufgelegt und mit 12 mm Schrauben fixiert, natürlich genau verschränkt zu den Schrauben des Klötzchens.


Die Modulaußenwand wird mit 35 mm Forstnerbohrer so tief eingebohrt, dass die Senkkopfschraube darin verschwinden kann. Erst danach werden Modulkante und Klemmplatte mit einem 9 mm Bohrer durchbohrt.


Die fertige Konstruktion aus einer anderen Perspektive.


Die 8 mm Flügelschraube, Länge 40 mm. Die Flügelmutter sollte eine deutsche nach DIN 315 sein. Das Loch habe ich lackiert.


Der Kopf der Schlossschraube sollte im vorgebohrten Loch verschwinden.


Wenn man ein Bein in die Halterung steckt kann man durch Anziehen der Flügelmutter die Schlossschraube versenken. Sie sitzt nun fest und dreht sich nicht mit. Damit ist der Beinhalter fertig.

Ondrup wird von 20 dieser Beine mit Halterungen getragen, an jedem Modulübergang 2 Beine. Das hat sich bewehrt, zumindest seitdem die Modulkanten Landschaft aufweisen. Vorher versanken die Module langsam wenn Hobbykollegen sich aufgestützt haben. Das ist nun aber vorbei und die Modulhöhe stimmt auch beim Aubbau noch.

Natürlich kann man solche Beinhalter nicht nur im Fremo, sondern auch bei anderen transportablen Segmentanlagen verwenden. Viel Spass beim Nachbau!