Samstag, 2. Juni 2012

Teilnahme am Fremo Himmelfahrtstreffen 2012

Vom  16. - 20.05.2012 fand in Bad Oeynhausen das Fremo Himmelfahrtstreffen statt. Mit dabei war wieder der Bahnhof Ondrup. Dank der sehr großzügigen Halle und bemerkenswerter Streckenlängen konnte Ondrup wiedermal in der 7,70 m Version eingesetzt werden.


Der Ondruper Bahnhof in seiner größtmöglichen Länge von 7,70 m.


Panoramaaufnahme der gesamten 3-Fach Sporthalle.

Hauptaufgabe von Ondrup war ein weiteres mal die Bedienung der "Zeche Unser Otto".

Der mit Kohle beladene Ganzgüterzug mit einer V100 als Zuglok durchfährt die Westeinfahrt.


Eine weitere V100 mit einem Kohlezug aus Fc Wagen.



Auch eine V160 kam vor den Ganzgüterzügen zum Einsatz.

Ein weiteres Spezial des Fahrplan beim Himmelfahrtstreffen war der Stückgutverkehr.

Mit einem Glmms 61 wurde das Stückgut zum Stückgutschuppen befördert. Der Lademeister gibt die Anweisungen zur Ent- und Beladung.

Ebenfalls bemerkenswert war die Möglichkeit Deutz-Traktoren zu bestellen. Nach dem Ausfüllen eines Bestellformulars in Form eines Frachtzettels versendete das Deutz Werk sobald vorrätig das entsprechende Modell.


Ein Deutztraktor, wie bestellt mit Dach, Frontlader und Beifahrersitz, wurde an der Laderampe zugestellt und kann vom Besteller in Empfang genommen werden.


Die Ladestraße wurde auch sonst wieder für diverse Ladeszenen genutzt.




Zu den interessanten Personenzügen gehörte ein Triebwagen, der Stückgut und Kurswagen zum Hafenbahnhof beförderte.



Noch garnicht erwähnt habe ich meine neuen Bierbänke von Luedtke Modellbahn.

Nach 4 Tagen und 7 durchgespielten Fahrplänen war es schon wieder vorbei. Jetzt ist erstmal Pause für mich bis Oktober. Aus meiner Sicht war es das bisher optisch schönste Arrangement an dem ich spielen durfte. Das Niveau von Landschaftsbau und Gestaltung im Fremo steigt und steigt. Verstecken müssen wir uns auf jeden Fall nicht.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Umbau Stall und Abort

Bereits im Januar 2010 habe ich, nach 2 mir vorliegenden Fotos aus der gleichen Perspektive und den Grundrissen aus dem Katasteramt, das Nebengebäude des Ondruper Empfangsgebäudes, in dem sich nach meinem Wissen die Bahnhofstoiletten und ein Stall befanden, nachgebaut. Im Herbst 2010 habe ich dann auch hier im Ondrup Blog einen Baubericht veröffentlicht.


Vor dem Umbau: Das Nebengebäude von der Straßenseite aus gesehen.

Die Gestaltung der auf den Fotos nicht sichtbaren Außenwände habe ich damals geraten, genau wie die Raumaufteilung. Zeitzeugen konnten sich an solche Details nicht mehr erinnern, doch bestätigt wurde meine Lösung nie. Vor einigen Wochen erhielt ich eine Mail von einem bekannten Eisenbahnhistoriker und Autor. Als Anhang ein Gebäudeplan aus Ondrup mit dem Kommentar "den kanntest du bestimmt schon". Nein, kannte ich nicht. Es handelt sich um den Plan aus dem Bauantrag für das Nebengebäude des Empfangsgebäudes, datiert auf den 25. August 1908.


Die Ansicht aus Richtung Empfangsgebäude

Es stellt sich damit heraus: Alles falsch. Anstatt der von mir vermuteten 2 Toiletten im kleineren Teil, Damen und Herren, gab es 3, nämlich hinter dem Damenklo noch ein zur Dienstwohnung gehöriges, welches über eine zum Empfangsgebäude gerichtete Tür erreichbar war. Im Haupttrakt hatte ich 2 Räume vermutet. Aber auch hier waren es 3, nämlich Magazin, Kohlenlager und Stall, der durch eine weitere Tür an der Straßenseite erreichbar war. An der Rückwand des Stalls befanden sich noch Holzluken, durch die der Viehmist in eine davor befindliche Grube geschoben wurde. Der Duft dieser Grube wird wohl an heißen Tagen am Bahnhof allgegenwärtig gewesen sein. Die Fenster an der abgewandten Seite hatten eine mir bisher in Ondrup nicht bekannte Form, 1 m hoch und 50 cm breit.


Vermaßter Grundriss mit Bezeichnungen der Räume

Während des Fremotreffen in Rastede habe ich über das Für und Wider eines Umbaus des Modells nachgedacht. Es juckte zu sehr in den Fingern, und da mich das historisch korrekte immer reizt musste ich ran. Also habe ich das lange Teppichmesser gezückt und das vor 2 Jahren gebaute vorsichtig aus dem Segment gelöst. Warum vorsichtig weiß ich heute nicht mehr, die Hälfte der Wände musste ja eh in die Tonne...


Der Standort des Nebengebäudes. In die Fugen werden die Wände eingelassen, damit nicht der Eindruck eines schwebenden Modelles entsteht.

Nach dem Zerlegen der zu ändernden Wände konnte es mit dem Umbau richtig losgehen. Mit den üblichen Techniken habe ich alle benötigten Teile aus Auhagen Bauteilen gefertigt und mit Revell Farben bemalt. Auch Details wie Fenstersimse und Türgriffe durften nicht fehlen.


Nach der Demontage sieht alles sehr gefleddert aus


Die 7 für die neuen Wände benötigten Fenster aus Auhagen Teilen

Anschließend erfolgte die Montage der einzelnen Wände, wobei unterschiedliche Materialstärken mit Pappstreifen unterfüttert werden mussten. Wieder zum Einsatz kamen die Vollmer Mauerplatten Spur N im Blockverband. Wahrscheinlich wären Auhagen Platten mit Kreuzverband korrekt, aber alle Wände ändern wollte ich nicht mehr.


Teilweise montierte Wände

Die Montage der Wände und die Kosmetik mit Revellfarben brachten mich dann näher an das Endergebnis, zum Glück hatte ich passgenau gearbeitet, die Fugen konnte ich mit Holzleim verspachteln. Die fehlenden Innenwände wurde mit Pappen ergänzt und weiß beimalt. Was mir dabei wiederum auffiel: Das Nebengebäude hat 6 Außentüren, aber keine Innentüren, wenn man von den Bretterwänden der Aborte ausgeht. Und dann konnte die Stellprobe erfolgen! Wobei mir auffiel, dass ich nie Aufnahmen des Gebäudes im eingebauten Zustand gemacht habe. Hier also nun das Nebengebäude mit allen Änderungen:


Von der Straßenseite aus sieht man hier alle neuen und geänderten Fenster und Türen, auch die Holzluken zur Reinigung des Stalls.


Vorn hat sich nichts geändert, nur der Zugang zur Dienstwohnungs-Toilette und beiden Fenster des Damenabortes fallen mit Enlüftungen im Giebel sind neu.


Der neue Zugang zum Stall.

Aus meiner Sicht hat sich der Umbau absolut gelohnt, denn die etwas tristen Wände am Bahnhofsvorplatz sind jetzt deutlich interessanter. Jetzt noch etwas Mist die der Grube und mit einem Stück Riffelblech die Absaugöffnung für die Abortgrube angedeutet, schon ist der Bahnhof Ondrup wieder etwas mehr zum Leben erweckt. Man sieht also, beim Ondrup Modell muss nichts endgültig sein. Ich werde neue Erkenntnisse weiterhin umsetzten. Also wenn sich noch Material findet: Immer her damit!

Montag, 9. April 2012

Teilnahme am Fremotreffen in Rastede

Vom 29.03. - 01.04.2012 fand die Fremojahrestagung 2012 in Rastede statt. Der Bahnhof Ondrup nahm in der 7,30 m Version teil.


Der Bahnhof in der im Bahnsteigbereich gekürzten Version.


Übersicht des gesamten FremoRE Arrangements.

Ondrup lag in der Mitte eines FremoRE Arrangements mit einer Gesamtkantenlänge von über 500 m. Die Strecke, an der Ondrup lag, war ein eingleisiger Hauptbahnast, der vom Bahnhof Oberoden abzweigte. Die anderen Bahnhöfe an der Strecke waren Bülthausen und der Abstellbahnhof Spiekerhof, von dem aus Öl-, Kohle- und Stahlganzzüge verkehrten.


Der Gag Öl muss in Ondrup auf die Freigabe der Strecke warten.

Auf der Strecke verkehrten 2 Personenzugumläufe, eine Garnitur war durch Loks bespannt, die andere wurde durch Triebzüge bedient.


Personenzug bepannt mit einer BR93 am Bahnsteig.


Ein Personenzug ist eingefahren und wartet darauf, dass alle Fahrgäste zugestiegen sind und der Bahnübergang geschlossen wird.

Neben der Kreuzung der Ganzzug- und Personenzugumläufe hatte Ondrup die Aufgabe die Zeche "Unser Otto" zu bedienen, die an der Strecke zwischen Bülthausen und Ondrup lag. Dabei wurden aus Richtung Oberroden über Bülthausen Übergabezüge aus Leerwagen nach Ondrup gefahren. Die Garnituren wurden dann umfahren und als Sperrfahrten in den Anschlussbahnhof der Zeche überstellt. Nach der Beladung wurden die Züge wieder durch Sperrfahrten nach Ondrup gebracht und dann über Bülthausen und Oberoden an die Besteller versendet.


Beladene Übergabe mit Kohle wartet in Ondrup auf die Ausfahrt.

Neben den logistischen Aufgaben wurden in Ondrup natürlich auch die bekannten Ladestellen bedient. Erstmals konnte ich dabei meine neu entwickelten Ladeszenen nutzen.


Der Genossenschaft wurden aus "der weiten Welt" die Tds-Wagen mit Düngemitteln zugestellt.

Viel Freude hat es mir wieder bereitet, dass mein Bahnhof trotz des simplen Gleisplanes und des eher langweiligen Betriebes einmal mehr positiv aufgenommen wurde. Viele Hobbykollegen gingen auf Entdeckungsreise und erfreuten sich an der Athmosphäre, die ich glaube meinem kleinen Landbahnhof mittlerweile verliehen zu haben.


Der Mähdrescher muss für den nächsten Einsatz nachbetankt werden.

Last but not least schöne Grüße nach Emden zum Projekt Esche, schön sich mal kennengelernt zu haben!


Ein landwirtschaftliches Gespann wartet vor der Schranke am Stellwerk Ow auf die Durchfahrt des Personenzuges. Dahinter ist die nahe Zeche "Unser Otto" zu erkennen.

Das Treffen hat richtig Laune gemacht, vielen Dank an die Organisatoren und Planer!

Nächstes Treffen ist am Himmelfahrtswochenende beim Fremotreffen in Bad Oeynhausen, dann mit einem größeren Stück Westmünsterlandbahn.

Sonntag, 25. März 2012

Ondrup tierisch

Zunächst einmal möchte ich bei diesem Post auf die vielen neuen Bilder hinweisen, die ich in letzter Zeit auf der Seite der Westmünsterlandbahn eingefügt habe. Ich freue mich, wie gut diese Seite jetzt schon besucht ist.

Nun zum heutigen Post. Nach den Szenen auf der Ladestraße widmen wir uns dieses mal tierischen Gestaltungmöglichkeiten, die ein Modell noch lebendiger machen. Pferdefuhrwerke zähle ich eher zu den Fahrzeugen, dazu also später ein Beitrag.


Die bewegten Hühner von Viessmann sorgen in der hintersten Ecke sogar für etwas Action.

Etwas Federvieh ist schnell verteilt. Hühner und Tauben, aber auch wilde Vögel sind überall auf dem Land zu finden. Tauben sitzen selten auf dem Boden, sehr gern aber auf Dächern und anderen erhöhten Punkten.


Auf dem Dach des Fachwerkschuppen war ja schon der Vogeldreck zu sehen. Nun sitzen auf dem Kamin endlich ein paar Tauben von Preiser, die sich das Gefieder wärmen.

Eigentlich sind Fischreier fast nur an Gewässern zu finden. Aber ähnlich wie Störche sieht man sie auch ab und an auf feuchten Wiesen.


Ein Fischreier von Pemoba sucht im Gras nach leichter Beute. Oder ist er schon auf dem Sprung, weil er vom Traktor aufgescheucht wird?

Noch kleinere Tiere gibt es im Kleintierset von Busch. Diese müssen von Hand bemalt werden. Für die Frösche und Schlangen habe ich noch keine Verwendung gefunden. Man muss ja nicht alles einbauen.


Ein Schmetterling bedient sich an einer Moonblume.


Lagerschuppen ohne Ratten gibt es einfach nicht. Dieses Exemplar versteckt sich hinter Zementsäcken.

Die eigentlichen Freunde des Menschen sind Hund und Katze. Auch davon bevölkern einige Ondrup.


Von der Bahnsteigkarre aus lässt es sich gut Jagen. Ein Satz, und die Katze ist an der Maus dran.


Mit großen Augen wartet ein kleiner Idefix, was für einen Trick ihm sein Herrchen als nächstes befehlen wird.

Der Hauptgrund Tiere auf dem Land zu halten ist das Geld verdienen. Bekanntlich befand sich im Fachwerkschuppen Prumanns Schweinewaage. Noch liefert dafür eine niedliche Verladeszene.


Hier wird Wurst gemacht!

Zuletzt die Pferde, die vor dem Gasthof zum Bahnhof stehen. Garnicht so einfach zu finden waren stehende Pferde, die Industrie hat sich sehr auf laufende Exemplare festgelegt. Über Kotol kann man welche beziehen. Ich bin dagegen auch bei Noch fündig geworden.


Die Noch Pferde werden ohne Sättel und Zaumzeug geliefert. Mir reichte es diese Details durch Bemalung darzustellen.

Sicher wurden die noch heute vorhandenen Stangen vorm Gasthof oft zum Anbinden von Reitpferden genutzt. In naher Zukunft muss ich noch einen Trog mit Wasser nachrüsten.


Die Pferde warten darauf, dass ihre Reiter erfrischt zurück kommen.

Am nächsten Wochenende geht es wieder auf Fremotreffen, Jahrestagung in Rastede, Bericht folgt an dieser Stelle.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Szenen auf der Ladestraße

Beim letzten Blogpost hatte ich angekündigt eine tolle Lieferung zu erwarten. Diese ist jetzt angekommen und stammt aus dem Hause Kotol. Also konnte es nun losgehen mit der Gestaltung kleiner Szenen auf der Ladestraße. Zwar war dieser Bereich vor einiger Zeit von einem Hobbykollegen als "Angenehm leer" gelobt worden (copyright by Ermel), doch ein bisschen was war wohl auch in Ondrup los.

Das ist auch genau der Punkt: Zeitgleich waren vielleicht 1 oder maximal 2 Arbeitsvorgänge in meinem kleinen Bahnhof möglich. Sich aber auf nur 2 ausgestaltete Szenen festzulegen erschien mir zu eintönig.

Wiederum von einem Hobbykollegen, dem Erbauer des absolut großartigen und unerreichten Bahnhofs Kleinhauserfehn, erhielt ich den Tip die Preiserlein mit Drahtstiften unter den Füßen zu versehen. So kann man sie in kleine und so gut wie nicht sichtbare Löcher stecken oder auch nicht.


Die Hauptprotagonisten dieses Blogposts: Mit einem 0,3 mm Handbohrer wurde eine 5 mm tiefe Bohrung ins Bein erstellt und in dieser ein Stahldrat mit Sekundenkleber befestigt.

So kann jetzt auf Ausstellungen oder Fremotreffen bei den Szenen munter durchgewechselt werden. Einige Entladesituationen, z.B. Baustoffe oder Lieferung großer Mengen gesackter Güter, müssen noch her. Trotzdem ist schon so einiges möglich!


Bäumchen wechsel dich auf der Ladestraße

Und nun begeben wir uns auf Augenhöhe mit den Jungs in 1/87.

Der gute Mann am Briketthaufen hatte eigentlich mal einen Helm auf und war im Gleisbau tätig. Jetzt hat ihn ein Skalpell auch seine Kopfhaare gekostet und die ganzen Briketts muss er auch noch aufladen. Die hat nicht die Bahn sondern ein Großhändler aus der Stadt gebracht und einfach vor der Genossenschaft abgekippt.


Viele Briketts müssen noch auf den Opel geschippt werden

Der Opel Blitz von Brekina ist einem Vorbildfoto aus dem schönen Heft "DB in den 50ern" (EJ) nachempfunden. Die Bracken entstanden aus Furnierhölzern, das Fahrzeug selbst wurde eingesifft.


Herrmann von der Genossenschaft schaut von der Rampe aus zu. Ob er vielleicht mit anpacken sollte?

Die Waage ist ja schon seit längerer Zeit für das Pferdegespann von Heinich Diekmann reserviert. Nun hat er Gesellschaft bekommen. Für einen Plausch mit Spünte aus der Nachbarschaft ist doch immernoch Zeit. Ob man sich auf ein Bierchen bei Liesbeth verabredet?


Pferdefuhrwerk auf der kleinen Waage

Eher eine Szene für den Morgen zu Betriebsbeginn ist die Beladung des Handwerker Transporters am Baustoffhandel Kock. Sand und Zement liegen schon auf der Ladefläche, fehlt nur noch etwas Dachpappe. Der L319 von Brekina wurde für diesen Zweck ein wenig zersägt. Mattlack und Dreckspuren geben den typischen Zustand solcher Fahrzeuge wieder. Freitag muss der Stift den Wage dann pflegen. Nach Feierabend selbstverständlich, sonst motzt der Alte!


Die letzten Baustoffe für den Tagesbedarf werden herangeschleppt. Der Geselle, der im Fahrerhaus wartet, könnte ruhig mal helfen.

Bei der Beladung gibts heute nur vom Feinsten: Rheinsand aus eigener Siebung, Zementsäcke von Kotol, Dachpappen von Kotol und Werkzeuge von Bavaria.


Die Ladefläche ist gut gefüllt. Über die Ladungssicherung sprechen wir lieber nicht.

Das Fachwerkgebäude vom letzten Beitrag ist jetzt von allen Seiten patiniert. Noch fehlt so etwas wie ein Firmenschild. Davor fährt ein Landwirt mit seinem ollen Leiterwagen vorbei.


Durchgangsverkehr in Ondrup. Die Ladestraße ist noch heute Teil eines landwirtschaftlichen Verbindungsweges.

Nun aber zu meinem ganzen Stolz: die Düngemittel Entladung. Zu sehen ist auf dem Vorbildfoto, wie der Dünger aus den Tdgs-Wagen über Förderbänder entladen und in schön gezogenen Haufen auf der Ladestraße zwischengelagert wird. Seit über 2 Jahren wollte ich das jetzt nachstellen.


Enladeszene aus dem Jahr 1976. (Foto Herrmann Nopto)


Die gleiche Szene im Modell. Es sind weniger Wagen und im Hintergrund sind die Gleise irgendwann zu Ende.

Das Längsförderband wurde aus dem Kibri Band und einer Kohleschütte aus dem gleichen Set gebaut. Weinert Förderbänder wären zwar mal wieder schöner, aber auch hier kann man mal wieder kurzfristig sparen um später dann doch noch was Besseres zu bestellen. Der durch die Luft fallende Dünger, wohl eine Art Kalkmehl, wurde durch Klarsichtstreifen nachempfunden.


Durch diese Konstruktion können die Haufen schön in die Länge gezogen werden.

Der Haufen hat einen Kern aus Styrodur, wurde mit Leim eingestrichen und mit etwas Staub bestreut. Diesen Vorgäng habe ich mehrfach wiederholt.

Dazu auch noch 2 Personen, die die Förderbänder bedienen und überwachen.


Herrmann und Spünte stehen vor den Förderbändern und gehen schonmal die Liste der Besteller durch. Ob die wohl mit der Fuhre für dieses Jahr auskommen?

Ich hoffe der kleine Rundgang hat gefallen, auch wenn die Eisenbahn mal wieder nur am Rande vorkam.